Aussagen


,,Wir brauchen keine Waffen zu fürchten, denn sie werden von Menschen bedient. 
Wir brauchen keine Soldaten zu fürchten, denn es sind Menschen.
Das Einzige, was wir fürchten müssen, ist die Dunkelheit in unserer Seele, der Abgrund in der Seele eines jeden von uns.`` 

Die bevorstehende Jahrtausendwende, verbunden mit der Angst vor dem Milleniumchaos, läßt ein Genre wieder aktuell werden: den Endzeitfilm. Aber während Arnold Schwarzenegger demnächst in ``End of days`` gegen das Ende der Menschheit kämpft, hat die Apokalypse längst stattgefunden. In unseren Köpfen. Und sie trägt einen Namen: ``Fight Club``. 

Diesen Film muß man gesehen haben, um ihn zu glauben. Finchers Vision führt uns tief in die Hölle, jene Hölle, die hinter unseren Schläfen lauert: Hell hath no fury but the fury of a common mans mind. Was in den grauenvollsten Gedanken des Erzählers begann, weitet sich zu einem Inferno aus, das den Zuschauer wie ein Faustschlag der ``Fight Club``-Mitglieder mitten ins Gesicht trifft. Was den Zuschauer aber am meisten verstören muß, sind die Untiefen seiner eigenen Seele, mit denen er sich konfrontiert sieht. Der namenlose Ich-Erzähler könnte genauso gut unseren Namen tragen; und während wir gebannt mitverfolgen, wie er versucht, das drohende Unglück aufzuhalten, wird uns klar, daß er, daß wir diesen Strudel der Gewalt ausgelöst haben. Das größte Grauen sind jene Abgründe in der menschlichen Seele, die wir unterdrücken, so gut es geht. Schließlich sind wir zivilisiert. Geben wir ihnen jedoch nach, so wird unsere ach so zivilisierte Welt in ihre Einzelteile gesprengt: Apokalypse now! 
Ein Tyler Durden lauert in der Seele von jedem von uns; jemand der keine Regeln kennt, der weder Angst hat noch Respekt; der so frei ist, wie ein Mensch nur sein kann. Und durch den wir unsere Menschlichkeit verlieren. Der einzig bleibende Trost ist die Tatsache, daß so etwas wie der ``Fight Club`` nur in unserer Phantasie existiert. Noch.``

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Fakten/Daten



Fight Club Filmdaten


Deutscher Titel: Fight Club
Originaltitel: Fight Club
Produktionsland: USA, Deutschland
Erscheinungsjahr: 1999
Länge: 139 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 18
Stab
Regie: David Fincher
Drehbuch: Jim Uhls
Produktion: Ross Grayson Bell
Art Linson
Musik: The Dust Brothers
Kamera: Jeff Cronenweth
Schnitt: Jim Haygood
Besetzung
Edward Norton: Erzähler
Brad Pitt: Tyler Durden
Helena Bonham Carter: Marla Singer
Meat Loaf: Robert ``Bob`` Paulson
Zach Grenier: Richard Chesler
Jared Leto: Angel Face
David Andrews: Thomas
Bob Stephenson: Flughafen-Sicherheitsbeamter
Holt McCallany: The Mechanic
Eion Bailey: Ricky
Matt Winston: Priesterseminar-Student


Fight Club (1999) ist ein Film von David Fincher nach dem gleichnamigen Roman (1996) von Chuck Palahniuk. Viele Dialoge wurden originalgetreu dem Buch entnommen.Inhaltsverzeichnis
1 Handlung
2 Rezeption
3 Drehorte
4 Wissenswertes
5 Musik
6 Auszeichnungen
7 Einzelnachweise
8 Weblinks


 

Handlung

Der namenlose Protagonist arbeitet für den Autohersteller FMC als Rückrufkoordinator und führt ein nach außen unauffälliges Leben. Er verabscheut seinen Beruf und leidet an Schlaflosigkeit. Um diese zu lindern, nimmt er an Selbsthilfegruppen für chronisch Kranke teil, indem er vorgibt, selbst unheilbar krank zu sein. Die Anteilnahme der Gruppenmitglieder bewirkt kurzzeitig, dass die Schlaflosigkeit des Protagonisten verschwindet. Er lernt dort jedoch Marla Singer kennen, die ebenfalls unrechtmäßig an Selbsthilfegruppen teilnimmt, woraufhin er sich unbehaglich fühlt und wieder nicht schlafen kann.

Sein Leben verändert sich, als er im Flugzeug auf Tyler Durden, einen dubiosen Seifenhändler, trifft. Nachdem die Eigentumswohnung des Protagonisten bei einer Explosion zerstört worden ist, wendet er sich an Tyler, um eine Schlafgelegenheit zu erhalten. Dazu soll er als Gegenleistung Tyler schlagen. Daraus resultiert ein Faustkampf, der jedoch beiden Freude bereitet. Der Protagonist zieht dauerhaft bei Tyler ein, der ein heruntergekommenes Haus bewohnt.

Nach weiteren Kämpfen in der Öffentlichkeit schließen sich ihnen andere Männer an, die mit ihrem Leben unzufrieden sind. Tyler und der Protagonist gründen daraufhin den Fight Club. Die Männer treffen sich regelmäßig im Keller einer Bar, wo sie miteinander kämpfen. Diese Art von Geheimloge ist für den Protagonisten die neue Form einer Selbsthilfegruppe. Eines Tages ruft Marla bei ihm an, die zu viele Schlaftabletten geschluckt hat und ihn um Hilfe bittet. Der Protagonist ignoriert sie, doch kümmert sich Tyler um Marla, woraufhin die beiden eine Affäre beginnen. Der Protagonist hingegen kann verhindern, fristlos von seiner Firma entlassen zu werden, indem er sich im Büro seines Vorgesetzten selbst verprügelt und seinem Chef die Schuld hieran gibt, woraufhin er als 'Berater' eingestellt wird.

Tyler gründet nun das Projekt Chaos (Project Mayhem), wofür er Gleichgesinnte rekrutiert, die alle gemeinsam in seinem Haus wohnen. Daraus entwickelt sich eine strikt durchorganisierte Armee, die Angriffe auf die öffentliche Ordnung ausführt. Der Protagonist bemerkt, dass er die Kontrolle über Tyler und dessen Pläne verloren hat. Nachdem Tyler plötzlich verschwunden ist, begibt sich der Protagonist auf dessen Spur. Er erfährt, dass Tyler landesweit weitere Fight Clubs gegründet hat, um die herrschende Ordnung umzustürzen.

Der Protagonist begreift schließlich, dass er an einer Dissoziativen Identitätsstörung leidet: Er selbst ist Tyler Durden, der als eigenständige Person nur in seiner Vorstellung existiert. Als Tyler hat er einen Plan in Bewegung gebracht, den der Protagonist nun aufzuhalten versucht: Die Zentralen aller Kreditkartenunternehmen sollen in die Luft gesprengt werden, um das Finanzwesen kollabieren zu lassen und jeden Menschen noch einmal ``von Null`` anfangen zu lassen. Tyler hat für den Fall vorgesorgt, dass sich sein ``Ich`` gegen ihn wenden könnte, so dass sich die Angehörigen des Projekt Chaos nun gegen diesen stellen und er nur knapp entkommen kann.

In einem Wolkenkratzer kommt es zum Endkampf zwischen dem Protagonisten und seinem anderen ``Ich``, Tyler Durden - wie zuvor verprügelt sich der Protagonist also faktisch selbst, wobei seine Tyler-Seite zunächst die Oberhand behält. Der Protagonist schießt sich schließlich selbst in den Mund, um sich und damit auch Tyler zu töten. Während Tyler verschwindet, überlebt der Protagonist aber schwer verletzt. Tylers Werk kann jedoch nicht mehr aufgehalten werden. Gemeinsam mit Marla, die von den Mitgliedern des Fight Club zum Wolkenkratzer gebracht worden ist, betrachtet der Protagonist die Zerstörung der Finanzgebäude.
Rezeption

Als Fight Club im Oktober 1999 erschien, war die Meinung der Kritiker über den Film gespalten; besonders die Darstellung von Gewalt stieß nach dem im April des gleichen Jahres stattgefundenen Schulmassaker von Littleton nicht überall auf Zustimmung. Die New York Times beispielsweise beurteilte ihn besser als den im selben Jahr erschienenen und mit fünf Oscars ausgezeichneten Film American Beauty; Roger Ebert jedoch nannte ihn einen ``fascist big-star movie`` und ``macho porn`` und gab ihm nur zwei von vier möglichen Sternen.

Von vielen Kritikern wurde der Film als satirische Auseinandersetzung mit dem in westlichen Gesellschaften vorherrschenden Konsumismus gesehen. In der Transformation der antimaterialistischen Fight Clubs zum ``Project Chaos`` unter der Führung Tyler Durdens wurden neben faschistischen Motiven auch nihilistische, anarchistische und buddhistische[1] Elemente unterstellt. Es wurden auch Parallelen zwischen Tyler Durden bzw. seinem ``Project Mayhem``, welches durch Bombenanschläge auf Kreditkartenfirmen einen revolutionären Zusammenbruch des Systems bewirken sollte, und dem Unabomber Theodore Kaczynski mit seiner Ablehnung der westlichen Gesellschaft, gezogen. Kommerziell gesehen war Fight Club zunächst kein großer Erfolg. Bei einem Budget von 63 Millionen US-Dollar (exklusive der Kosten für Marketing) gelang es ihm zwar, sich in der ersten Woche nach Veröffentlichung auf Platz 1 der Kinohitparade zu platzieren, allerdings betrug das US-Gesamteinspielergebnis nur 37 Millionen US-Dollar. Obwohl außerhalb der Vereinigten Staaten weitere knapp 64 Millionen US-Dollar hinzukamen, wurde er als Misserfolg angesehen, so dass der damalige Chef des Studios 20th Century Fox, Bill Mechanic, zum Rücktritt gezwungen war. Nach eigenen Angaben kam es zu einer persönlichen Auseinandersetzung Mechanics mit dem Besitzer des Studios, Rupert Murdoch. Mit dem Erscheinen auf DVD wurde aus dem Film später ein kommerzieller Erfolg. Begünstigt wurde dies durch die reichhaltige Ausstattung der Erstveröffentlichung: Auf zwei DVDs war umfangreiches Zusatzmaterial wie unveröffentlichte Szenen, Trailer, Internetspots und Kommentare von Regisseur David Fincher, Brad Pitt und Helena Bonham Carter zu finden.

Als Produktionsländer des Filmes werden Deutschland und die Vereinigten Staaten genannt. Die deutsche Kirch-Gruppe war über ein Tochterunternehmen an der Filmproduktionsfirma Regency Enterprises beteiligt.


 

Drehorte

Die Stadt, in der der Großteil der Handlung spielt, ist Bradford in Pennsylvania. Gedreht wurde der Film jedoch größtenteils in Los Angeles. Viele Drehorte sind inzwischen bereits geschlossen, wie das Hotel, in dem Marla wohnte (Bristol Hotel), oder das Restaurant, in dem sie von der gespaltenen Persönlichkeit des Erzählers erfährt (Clifton's Silver Spoon Cafeteria). Auch die Bar, vor der sich die beiden Hauptfiguren das erste Mal prügeln, wurde inzwischen abgerissen.[2]

Einige Drehorte sind in Los Angeles jedoch immer noch auffindbar. So entstand bei den Promenade Towers beispielsweise die Außenansicht von der brennenden Wohnung des Protagonisten. Das Restaurant, in dem Tyler das Essen ``verfeinert``, gehört zum Millennium Biltmore Hotel, in dem unter anderem auch Szenen von Beverly Hills Cop, Ghostbusters und Independence Day entstanden sind.[3]

Als Marla in den Bus steigt, ist im Hintergrund ein Kino zu sehen, an dem Werbung für 7 Jahre in Tibet angeschlagen ist, in dem Brad Pitt die Hauptrolle spielte. Es handelt sich dabei um das Olympic Cinema an der West Eighth Street.


 

Wissenswertes

Während des Filmes wird der Name des Protagonisten und Erzählers nicht genannt. In den Selbsthilfegruppen verwendet er verschiedene Namen wie Rupert, Travis oder Cornelius, die sich auf Figuren aus Planet der Affen beziehen oder Anspielungen auf verschiedene Filmrollen von Robert De Niro sind.[4] In Sekundärliteratur und Rezensionen wird der Erzähler manchmal ``Jack`` genannt, was auf eine Reihe von Zitaten nach dem Muster ?Ich bin Jacks Medulla oblongata/Ich bin Jacks verschwendetes Leben/Ich bin Jacks vollkommenes Defizit an Überraschung? (etc.) zurückzuführen ist. Er zitiert dabei aus einer Zeitschrift; Rückschlüsse auf seinen wirklichen Namen sind daher nicht möglich. In der Romanvorlage wird erwähnt, dass es sich um einen Artikel in der Zeitschrift Readers Digest handelt; tatsächlich existiert in einer älteren Ausgabe ein solcher Artikel.
Die Szenen, in denen Tyler Durden als Filmvorführer einzelne kurze Pornosequenzen in Familienfilme schneidet, sind ein Hinweis auf die von David Fincher verwendete Filmtechnik im ersten Drittel des Filmes. Hier schneidet er einzelne Bilder von Tyler in Szenen ein, die von dem Zuschauer nur schwer erkannt werden können. Diese Schnitte geschehen in Schlüsselszenen des Filmes, bis Tyler sich schließlich in der für den Erzähler ``realen`` Form manifestiert. Außerdem ist in der letzten Szene, während der Erzähler Hand in Hand mit Marla vor den zusammenstürzenden Gebäuden steht, für vier Frames, also so lang, dass man es deutlich erkennen kann, dasselbe Bild von einem Penis zu sehen, das Tyler auch in die Kinovorstellungen hineinschneidet.
Ursprünglich war es geplant, dass die von Brad Pitt erklärten Rezepte zur Herstellung von Napalm und Nitroglyzerin wirklich funktionieren sollten. Im Interesse der öffentlichen Sicherheit entschieden die Produzenten aber, wie in der Buchvorlage nur falsche Rezepte zu verwenden.
Dem Autor Chuck Palahniuk gefiel das Ende des Films besser als das seines Buches, wo die Bomben aufgrund eines Fabrikationsfehlers nicht zünden und der Ausgang der Geschichte offen gelassen wird.
Während der Szene, in der Brad Pitt und Edward Norton im betrunkenen Zustand Golfbälle schlagen, sind die beiden laut Audiokommentar auf der DVD wirklich betrunken gewesen. Die Golfbälle haben sie direkt auf den Catering-Truck des Film-Sets geschossen.
David Fincher drehte 1500 Rollen Film, was ungefähr das dreifache eines normalen Films ist.
Fight Club wurde in einer Abstimmung unter 22.239 Cinema-Lesern zum siebtbesten Film aller Zeiten gewählt[5].
Der Film enthält schon vor der Auflösung viele Anspielungen auf die gespaltene Persönlichkeit des Protagonisten. In der Szene, in der Tyler und der Erzähler in den Bus steigen, löst nur letzterer ein Ticket. Auch nach dem Autounfall steigt er aus der Fahrerseite aus, obwohl Tyler gefahren ist. Genauso wie sich der Protagonist an seinen ersten Kampf mit Tyler erinnert, als er sich vor seinem Chef selbst schlägt.
Am 16. November 2007 erschien die Special Edition auf zwei DVDs im Steelbook. Sie enthält laut Hersteller den Film in besserer Ton- und Bildqualität.
Der Film spielte weltweit 100.853.753 US-Dollar ein.[6]


 

Musik

Die Filmmusik wurde nicht wie bei den meisten Filmen von einem Orchester eingespielt, sondern von den Dust Brothers produziert. Es handelt sich dabei um elektronische Musik ähnlich dem Downbeat, mit vielen Soundeffekten, die besonders gegen Ende des Filmes die verstörende Wirkung auf den Zuschauer noch verstärkt.

Bei der Veröffentlichung auf CD wurde nicht die chronologische Reihenfolge des Filmes eingehalten, stattdessen sind die Stücke eher thematisch zusammengefasst worden. Es erschien auch eine Single-Auskopplung des Stückes ``This Is Your Life``. Dieses Lied ist ein Remix der Musik, die während des Autounfalls zu hören ist (auf dem Album ``Medula oblongata`` genannt), in den von einer verfremdeten Stimme Zitate aus dem Film eingesprochen wurden.

Neben dem Score der Dust Brothers taucht Musik noch in zwei weiteren Szenen des Filmes auf. ``Goin Out West`` von Tom Waits, wird gespielt, als der erste Fight Club im Keller einer Kneipe eingerichtet wird. Am Ende des Films ist ``Where Is My Mind`` von The Pixies zu hören.

Die letzte Einstellung des Filmes, in der ``Where Is My Mind`` gespielt wird, während die Hochhäuser der Kreditkartenunternehmen gesprengt werden, wurde vom Musiksender MTV Anfang 2008 auf Platz 1 der Most Exciting Music Moments In Movies gewählt.


 

Auszeichnungen

Oscarverleihung 2000
Nominierung in der Kategorie ``Bester Tonschnitt`` für Ren Klyce, Richard Hymns

Brit Awards 2000
Nominierung in der Kategorie ``Bester Soundtrack``

Empire Awards 2000
Empire Award in der Kategorie ``Beste britische Darstellerin`` für Helena Bonham Carter

MTV Movie Awards 2000
Nominierung in der Kategorie ``Beste Kampfszene`` für Edward Norton (für den Kampf gegen sich selbst im Büro seines Chefs)

Online Film Critics Society Awards 2000
Nominierungen in den Kategorien ``Bester Film``, ``Bester Darsteller`` für Edward Norton, ``Bester Regisseur`` für David Fincher, ``Bester Filmschnitt`` für James Haygood und ``Bestes adaptiertes Drehbuch`` für Jim Uhls

Online Film Critics Society Awards 2001
OFCS-Award in den Kategorien ``Beste DVD``, ``Bester DVD-Kommentar`` und ``Bestes Bonusmaterial auf einer DVD``


 

Einzelnachweise


* Fight Club: An Exploration of Buddhism von Charley Reed, Journal of Religion and Film, University of Nebraska at Omaha
* Tony Reeves: The Worldwide Guide to Movie Locations, Third Revised and expanded edition March 2006, Titan Books, London, S. 141
* Tony Reeves: The Worldwide Guide to Movie Locations, Third Revised and expanded edition March 2006, Titan Books, London, S. 53
imdb.com
* Cinema, 07/2006
* Fight Club Box Office Statistics


 

Weblinks


Wikiquote: Fight Club * Zitate
Fight Club in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
Fight Club in der Online-Filmdatenbank
Rezension von Roger Ebert in der Filmzentrale
Das Drehbuch zum Film von Jim Uhls (englisch)
Vergleich zwischen deutscher FSK-16- und FSK-18 Fassung von Fight Club bei Schnittberichte.com
Offizielle Seite


Charaktere



Jack (gespielt von Edward Norton)






Jack arbeitet für einen Autohersteller und überprüft Unfallautos auf ihre Konstruktionsmängel. Er führt ein sehr einseitiges Leben und hat weder Freunde noch Familie. Auch die Arbeit scheint sein stupides Dasein nicht zu erweitern. Die Motivation in seinem Job ist schon längst verloren gegangen und alles um ihn herum scheint ihm gleichgültig zu sein. Jack hat keinerlei Träume, er lebt einfach nur für sich alleine. Zufriedenheit und Glücksgefühle hat er schon lange nicht mehr erfahren. Dieses langweilige normale Leben beschert ihm schlaflose Nächte, eine Situation aus der er sich nicht befreien kann.
Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, dass er nicht weiß wohin er soll, nachdem er sein Apartment verliert. So kommt es, dass er sich bei Tyler Durden meldet, den er eigentlich gar nicht richtig kennt. Jack scheint in gewisser Hinsicht von Tyler fasziniert zu. Er führt ein ganz anderes Leben als er selbst. Tylers Auffassung für das Leben, decken sich überhaupt nicht mit denen von Jack, doch sie erwecken in ihm eine neue Sichtweise auf die Dinge im Leben.
Nach der Begegnung mit Tyler ist Jack wie ausgewechselt, er tut Dinge die er vorher noch nie getan hat. Tyler ruft in ihm eine andere Persönlichkeit wach, die aus dem alten langweiligen stupiden Leben ausbrechen will. Er entdeckt den Spaß am Leben wieder. Er ist bereit für neue Erfahrungen und will nicht mehr in sein altes Leben zurück. Er rebelliert nun auch gegen seinen Arbeitgeber und fällt immer häufiger negativ auf.
Jack leidet unter Schizophrenie. Er hat eine gespaltene Persönlichkeit und erkennt erst viel später, dass er sowohl Jack als auch Tyler ist.

 


Tyler Durden (gespielt von Brad Pitt)


Tyler ist Jacks zweites Ich. Er ist eigentlich genau das Gegenteil von Jack.Er ist der Rebell, der in Jack lebt und irgendwann zum Vorschein kommt. Er führt kein langweiliges tristes Leben und lässt jeden Tag gleich ablaufen. Tyler lebt eher in den Tag hinein und macht worauf er Lust hat. Er verkauft Seife, die er in seinem etwas heruntergekommenen Haus herstellt. Er hat eine Art Vorbildfunktion, sowohl für Jack, als auch für die anderen Mitglieder des ?Fight Clubs?. Er zieht Jack durch seine Lebensphilosophie mit und verändert ihn. Tyler hat den ?Fight Club? und das später daraus entstehende Projekt ?Chaos? gegründet und übernimmt daher die Rolle des Anführers. Er ist der stärkere Part von Jack. Tyler hat keine Skrupel Leute mit Waffen zu bedrohen oder gar auf sie zu schießen.


Marla Singer (gespielt von Helena Bonham Carter)


Marla hat psychische Probleme. Sie besucht, genau wie Jack, jegliche Selbsthilfegruppen, um ihre Langeweile zu bekämpfen. Sie raucht und nimmt Drogen zu sich. Ihre Erscheinung wirkt sehr ungepflegt, zerzaustes Haar und abgetragene Kleidung. Sie wohnt in einer heruntergekommenen Wohnung und hat kein geregeltes Einkommen. Ab und zu klaut sie Klamotten aus Waschsalons und verkauft sie an Läden weiter. 
Anfangs ist sie eine Art Gegenspielerin von Jack, der die gleichen Seminare besucht. Später jedoch hat sie ein Verhältnis mit Tyler und damit also mit Jack.


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